Mit Kind und Kegel unterwegs – Fahrradanhänger unter der Lupe

Das Angebot an günstigen Fahrradanhänger im Internet ist schier endlos. Ob neu oder gebraucht, der Markt für die mobilen Alleskönner ist groß und daher auch oft unübersichtlich. Ob für den täglichen Gebrauch, für den Radlerurlaub in den Alpen oder das sichere Fahren in der Stadt – Fahrradanhänger müssen den verschiedensten Ansprüchen gerecht werden. Gerade deshalb macht es für Kunden Sinn, sich vor dem Kauf genausten zu informieren.

Sicherheit geht vor!

Generell gilt, dass Fahrradanhänger wesentlich sicherer sind als Fahrradsitze. Mit der Entscheidung für einen Fahrradanhänger haben Eltern also bereits den ersten Schritt in Sachen Sicherheit getan. Des Weiteren sollten Eltern beim Kauf der Hänger auf folgende Sicherheitsaspekte achten:

    1. Hänger mit Metallwannen sind sicherer. Hartboden-Hänger sind wegen des Materials deutlich schwerer als ihre Kollegen mit Stoffboden
    2. Der negative Radsturz. Dies bedeutet, dass die Räder nach außen gestellt sind und so verhindern, dass der Hänger umkippen kann.
    3. Im Auto, wie im Fahrradanhänger gilt: Der Gurt muss sein! Die Anhänger namhafter Hersteller sind standardmäßig mit einem 5-Punkte-Gurt versehen.
    4. Lesen Sie unbedingt einen Fahrradanhänger Test, um unliebsame Überraschungen nach dem Kauf zu vermeiden!

Platz und Komfort

Es empfiehlt sich in jedem Fall, die kleinen Mitreisenden in den Anhängerkauf einzubinden. Im Geschäft können die Kinder schon einmal Probe sitzen, sodass siche gestellt ist, dass sie genügend Platz nach allen Seiten im Anhänger haben. Wird der Anhänger beispielsweise für den Camping-Urlaub benötigt, so bietet sich ein extragroßer Anhänger an, in dem auch noch andere Dinge wie Schlafsäcke etc. transportiert werden können. Außerdem sollte die Federung des Anhängers genau unter die Lupe genommen werden, da eine gute Federung direkt einhergeht mit mehr Fahrkomfort für die Kleinsten. Hier geht es aber durchaus nicht nur um den Komfort der Beifahrer: Bei kleineren Rädern werden die Kinder im Anhänger ordentlich durchgeschüttelt, was für Nacken und Wirbelsäule der Kleinen eine echte Belastung darstellt. Viele Kinderanhänger sind nicht sicher wie man in diesem Video des ADACs sehen kann:

 

Einsatzmöglichkeiten und Extras

Vor dem Kauf sollte man sich unbedingt darüber im Klaren sein, welche Extremsituationen mit dem Anhänger bewältigt werden sollen. Der Anhänger sollte zum Beispiel bei regelmäßigem Gebrauch wind- und wetterfest sein. Soll der Anhänger auch im Winter genutzt werden, bietet sich ein Modell an, bei dem sich anstatt Rädern Kufen am Anhänger befestigen lassen. Gehen Sie gerne joggen, so bietet sich ein Modell an, welches sich in wenigen Handgriffen zum Joggingwagen umbauen lässt. Wird der Anhänger öfters mit dem Auto transportiert, so wäre ein klappbarer Fahrradanhänger sinnvoll.